Bento bei YumTamTam, Kochkanal von Edeka


Bento ist in aller Munde, so auch auf dem Kochkanal von Edeka namens YumTamTam. Das Video habe ich per Zufall gefunden und fand es sehr süß gemacht. Man sieht, dass die Köchin Melissa sich schon mit Bento auskennt. Sie gibt auch Tipps für Silikonförmchen, wenn man sein Essen trennen kann und so weiter. Ihre Sache hat sie ganz gut macht. Mich hat es sehr gefreut, dass das Thema Bento es in Deutschland mittlerweile bis dahin geschafft hat! :)

Was mich allerings stört ist, dass man bei ihr die Box kaum zubekommen wird. Solche Bentobox-Videos sind dann meist schön und gut, aber Bento bleibt für den unwissenden Betrachter immer als etwas Unrealistisches zurück, etwas, was man nie wirklich mitnimmt und auch nicht wirklich irgendwo auswärts isst. Das finde ich schade. Denn natürlichm sollte eine Bentobox schön aussehen, aber man muss sie auch verschließen und mitnehmen können.

Allgemein find ich den Kanal YumTamTam ganz witzig und ich denke er kommt bei der Zielgruppe (Junge Menschen) gut an. Melissa Lee (Modedesignerin und Youtuberin aus Berlin) kommt sehr sympatisch rüber. Durch ihre Art und Auftreten gibt sie den Videos einen Schuss Geektum/Japanische Popkultur, was das ganze auflockert und besonders Jugendliche anspricht. Sie ist allerdings nicht allein. Das Team besteht aus 3 Leuten, die sich abwechseln.

Ganz cool fand ich die Tipps zur Resteverwertung oder für Essen zum Mitnehmen:


Was man bei den Videos nicht aus dem Blick verlieren sollte ist natürlich, dass er von bzw. für Edeka produziert wird. Demzufolge wird man in den Videos auch nur Edeka-Produkte sehen und kaum Rezepte, die man ohne Edeka-Produkte kochen kann (z.b. exotischere Sachen, die man nur im Asialaden bekommt). Meist werden auch die Gut-und-Günstig-Produkte besonders bevorzugt gezeigt, was wiederrum damit zu tun haben könnte, dass junge Menschen noch nicht so viel Geld haben um sich etwa Bioprodukte oder andere höherwertige Produkte zu leisten. Viele haben auch gar nicht so viele Auswahlmöglichkeiten beim Einkauf, da sie ja meist nicht selbst einkaufen, sondern es mit ihren Eltern tun.

Da die Marken, aber nicht direkt angesprochen werden, empfinde ich es noch nicht als störend. Was ist eure Meinung zu dem Thema? :) Lasst es mich wissen! :D



Rezept: Tomaten-Ananas-Sellerie-Pfanne, würzig und fruchtig


Ich hab mal wieder ein leckeres Rezept für euch! Und zwar wieder mal eine leckere Kombination an Zutaten, die sich bestens als Wok- bzw. Pfannengericht zu Reis oder Nudeln eignet. Letztes mal zeigte ich euch ja bereits ein Rezept mit Spinat-Tomate-Erdnuss. Dieses mal gibt es die geniale Kombi Sellerie-Ananas-Tomate. Inspiriert wurde ich von einem vietnamesischen Rezept "Muc xao can tay", ein sehr klassisches Rezept für gebratene Calamari mit Sellerie, Gurke und Tomate.

Die Mischung aus Sellerie, Tomate und Ananas schmeckt süßsäuerlich und ist würzig, fruchtig und frisch. Durch die Tomate schmeckt das Gericht schön saftig, weshalb man es gut zu Reis und Nudeln (Chinesische Eiernudeln und auch Reisnudeln) servieren kann. Probiert es aus! :D

Zutaten für 2 Personen:
Seitan (optional, siehe unten)
1 Zwiebel
1 - 2 Konblauchzehe
1/2 EL Ingwer
2 mittelgroße Tomaten
1 Stange Sellerie
2 Ananas-Scheiben (am Besten frisch)
5 Blätter Chinakohl
1 Handvoll grüne Bohnen
2 EL Austernsoße
1 EL Hoisinsoße
1/2 TL Chilipaste
Salz, Pfeffer
Frühlingszwiebeln zum Garnieren


Zubereitung:
Schritt1: Zwiebeln in Schiffchen schneiden, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Tomaten achteln, Sellerie in schräge, dünne Scheiben, Ananas in mundgerechte Stücke und Chinakohl in Streifen schneiden.
Schritt2: In einer Pfanne etwas Öl hineingeben. Bei mittlerer Hitze Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln kurz anbraten. Seitan dazugeben und mitbraten.
Schritt3: Nun auf hohe Hitze stellen und Tomate, Sellerie und Ananas dazu geben. Scharf anbraten, bis die Tomaten leicht angeröstet sind. Danach euer restliches Gemüse hinzugeben.
Schritt4: Mit Austernsoße, Hoisinsoße, Chilipaste sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen und alles gut vermengen. Weiter anbraten, bis etwas Flüssigkeit von der Tomate und den anderem Gemüse verdampft ist (aber nicht zu trocken werden lassen und nicht zu lange braten, sodass die Tomaten gänzlich zerfallen). Beim Servieren mit Frühlingszwiebeln bestreuen, FERTIG!

Das Gericht lässt sich gut mit weiteren Gemüsesorten komibinieren. In meinem Fall habe ich noch Chinakohl und grüne Tiefkühlbohnen dazu getan. Ich denke Zucchini, Zuckerschoten, Brokkoli oder Weißkohl würde sich ebenfalls eignen. Es sollte ein Gemüse sein, welches mild im Geschmack ist, um den Hauptgeschmack von Sellerie, Tomate und Ananas nicht zu überdecken. Als Eiweißquelle habe ich Seitan genommen, aber ihr könnt auch gebratene Tofustreifen, Calamari und Hühnchen nehmen.


Sooo lecker!! *__* Probiert es mal aus! :)




Buch: Tokyo - Die Kultrezepte von Maori Murota


Als ich dieses Buch zufällig im Buchladen entdeckte, wusste ich bereits beim ersten Durchblättern, dass ich es auf jeden Fall in meine Kochbuchsammlung aufnehmen muss. Tokyo - Die Kultrezepte von Maori Murota. Schwupps landete es auf meinen Wunschzettel und ich hab mich echt riesig gefreut, als es bei uns unterm Christbaum lag! :D

Das Design des Buches ist sehr hochwertig und geschmackvoll gestaltet. Das Buch ist modern mit kleinen spielerischen Elementen, was ich sehr gerne mag. Es gibt Unmengen an großformatigen Fotos und die Rezepte wirkten durch und durch authentisch.

Aufgeteilt ist das Buch in 6 Hauptkapitel: Asa Teishoku (Frühstück), Ohiru (Mittagessen), Bento (Snacks), Oyatsu (Zwischenmahlzeit), Izakaya (Tapas-Bars) und Uchishoku (Kochen in der Familie). Vor jedem dieser Kapitel gibt es einen kurze Erklärung zum jeweiligen Hauptthema. Danach folgen die Rezepte.


Hier seht ihr ein Izakaya-Rezept, ein Bento und ein Uchishoku-Rezept.


Die Rezepte sind authentisch, so wie man sie in Tokyo wohl bei vielen Japanern findet. Nicht immer traditionell, sondern auch mit westlichen Einflüssen, und durch und durch Klassiker. So finden sich neben Sushi, Sashimi und Bento auch Rezepte wie Spaghetti Napolitan, Omuraisu oder Ramen. Aus dem Oyatsu-Kapitel findet man z.B. auch japanische Crepes und Chiffon-Kuchen.


Zwischendurch wird man zu tokyoter Läden, Restaurants und Märkten mitgenommen. Z.B. zu einem Tofushop, einem Senbei-Reiscracker-Bäcker oder auf den Fischmarkt. Für das Kapitel Uchishoku, also Kochen in der Familie, findet man auch viele Fotos von Familie und Freunden von der Autorin Maori Murota. Eine Japanerin, welche in Frankreich lebt.


Was mir ebenfalls gut gefällt sind die kleinen erklärenden Illustrationen. Der Skizzenhafte Stil lockert alles auf und passt gut dazu. Es wirkt so, als hätte die Autorin noch schnell ein paar Randnotizen dazu gekritzelt.


Am Ende des Buches werden noch verschiedene Küchengeräte und Zutaten erklärt. Die Fotos sind dabei vor allem für Anfänger eine gute Hilfe. So kann man vieles auch selbstständig im Asialaden kaufen. Auch die ganzen Manufakturen, Geschäfte, Restaurants und Märkte sind mit den genauen Adressen und Öffnungszeiten gelistet.

Ein kleines bisschen verwundert hat es mich jedoch schon, dass in vielen Rezepten Nuac Mam (also vietnamesisch für Fischsoße) verwendet wird. Anscheinend benutzt man in Frau Murotas Familie öfters Fischsoße, was ich gar nicht aus der japanischen Küche kenne.


Fazit: Tokyo - Die Kultrezepte von Maori Murota beinhaltet genau das, was es verspricht. Kultrezepte, japanische Klassiker und Hausmannskost, welchen man früher oder später (z.B. im Internet) begegnet, wenn man sich näher mit japanischer Küche oder deren (Pop)Kultur beschäftigt. Für "Japankenner" bietet es nicht sehr viel Neues. Viele Rezepte sind Familienrezepte der Autorin und den Rest hat sie von ihren Reisen nach Tokio gesammelt. Ich denke, dass das sehr solide und ehrliche Rezepte sind, weshalb ich das Buch als ein wirklich gutes Standardwerk halte. Man hat alle wichtigen Rezepte kompakt gesammelt und das in einer wirklich wunderbar gestalteten Verpackung.

Hat jemand von euch ebenfalls das Buch zuhause? Was haltet ihr davon? Eure Meinung würde mich interessieren! :)


P.s.: Ich wünsche euch übrigens nachträglich noch ein gutes neues Jahr! Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht. 2015 war für mich ein wirklich tolles Jahr mit vielen Ereignissen. Mal sehen, was 2016 bringt! Ich will auf jeden Fall weiter bloggen! :D


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