Rezept: Orange Glazed Tofu / Tofu mit Orangen-Ingwer-Glasur


Auf der Suche nach neuen Geschmacksrichtungen um Tofu und Gemüse zu marinieren oder zu würzen stieß ich auf ein typisch chinesisches Gericht, welches mich sehr inspiriert hat: dem Orangen-Hühnchen (Orange Chicken). Dieses Gericht kennt man normalerweise aus Chinesischen Restaurants vor allem in Amerika, es wurde auch schon zahlreich bei Tofu angewendet. Hier findet ihr meine eigene Version.

Zutaten für 2 Personen:
1 Block frischer Tofu (Baumwolltofu)
1/2 - 1 frischgepresste Orange
1/4 frischgepresste Zitrone
2 - 3 EL Sojasoße
1 feingehackte Knoblauchzehe
1 - 2 TL fein gehackter oder geriebener Ingwer
1 TL Honig
2 - 3 TL Zucker
1/2 TL Chiliflocken oder Shichimi Togarashi
Salz nach Geschmack

Zubereitung:
Schritt1: Tofu in mundgerechte Würfel schneiden, mit Küchenpapier trocken tupfen und auf allen Seiten in einer Pfanne knusprig anbraten. Wer mag, kann den Tofu auch frittieren. Danach auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Schritt2:  Alle übrigen Zutaten in einer Schüssel zu einer Marinade zusammen rühren und abschmecken. Sie sollte würzig, süßlich und frisch schmecken. Falls es euch noch nicht salzig genug ist, eure Sojasoße aber alles zu dunkel machen würde, gebt stattdessen noch etwas Salz hinzu.
Schritt3: Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen, den Tofu wieder hineingeben und scharf anbraten. Danach 1/3 der Marinade darüber gießen und auf kleinste Hitze schalten. Ein wenig köcheln lassen, bis die Flüssigkeit anfängt zu karamellisieren und kleine Bläschchen wirft. Wieder 1/3 der Flüssigkeit dazugeben und alles schön wenden. Jetzt den Rest darüber geben. immer wieder wenden. Sobald das ganze wieder anfängt etwas anzudicken sofort vom Herd nehmen. Darauf achten, dass es wirklich nicht zu trocken wird. Das Ganze wird durch die immer noch heiße Pfanne weiterhin an Flüssigkeit verlieren. Deswegen lieber kurz davor vom Herd nehmen.
Schritt4: Beim Servieren den Tofu in der übriggebliebenen Soße aus der Pfanne wälzen, so bekommt er noch einen schönen Glanz und mehr Geschmack. FERTIG!

Wie ihr vielleicht schon seht, ist die Zubereitung ähnlich wie beim japanischen Teriyaki. ^^ Ich finde es schmeckt einfach himmlisch! *__* So schön fruchtig frisch und würzig zugleich. Eine echt tolle Variation zum typischen Teriyaki-Tofu. Ich kann mir das auch sehr gut in einem Bento vorstellen. Wenn man den Honig weglässt und ihn durch etwas Rohrzucker oder normalen Zucker ersetzt ist es sogar vegan.

Serviert hatte ich den Orangen-Tofu übrigens dieses mal mit Bohnen & Karotten (angebraten mit einem Teil des in der Marinade schwimmenden Knoblauchs und Ingwers) sowie frischen Gurkenscheiben, Frühlingszwiebeln und frisch gekochtem Reis.


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Koreanische Kokosnuss-Sesam-Cracker von Orion


Diese Kekse oder Cracker habe ich bei meinem letzten Besuch im Koreanischen Asiamarkt entdeckt und gleich mitgenommen. Das Verpackungsdesign hat mich sehr angesprochen und auch der Preis von 1,40€ war ganz okay.

Da ich leider nicht koreanisch lesen kann und auch sonst keine Deutschen / Englischen Angaben darauf stehen kann ich euch nicht genau sagen, wie dieses Produkt heisst. Aber ich glaube, dass es sich bei dem Logo um ein Produkt der Marke Orion handelt.


Die Packung ist länglich und besteht aus zwei seperat abgepackten Kekspäckchen, die mit verschiedenen Illustartionen bedruckt sind. Echt hübsch! Die Kekse selbst sind sehr dünn und knusprig. Sie haben einen herrlichen süßlichen Kokos-Sesamgeschmack und ich meine auch etwas Ingwer herauszuschmecken. Total lecker! *_*


Fazit: Die Teile sind so lecker ! *_* Unbedingt mal testen! ^^ Durch die hübsche Optik sind sie auch wunderbar als Geschenk geeignet und durch die kleinen Päckchen kann man gut einen Teil mit zum Bento packen.


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Bento #135: Gebratenes Gemüse mit Mais auf Reis


Vom aktuellen Bento habe ich leider keine besseren Fotos. Es wurde mal zur Abwechslung nicht vom mir gemacht ;)

Inhalt: Verschieden angebratenes Gemüse (Zucchini, Aubergine, Paprika), Knoblauch und Ingwer) sowie rohes Gemüse (Karotte, Gurke, Tomate). Dazu einen Klecks Hüttenkäse. Auf den Reis wurden ein paar Zuckermais-Körner gestreut.

Alles in allem sehr lecker, auch wenn mir der Eiweiß-Teil doch etwas gefehlt hat. Ein Stück Tamagoyaki oder Tofu hätte es hier auch getan. Übung macht den Meister :)
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Rezept: Kimchi-Cream-Pasta / Cremige Kimchi-Tomaten-Nudeln


Ich wollte schon immer mal Kimchi-Pasta probieren, weil ich das schon so oft in diversen Blogs & Youtube-Videos gesehen hatte. Nun bekam ich endlich die Gelegenheit dazu (weil ich mir doch kürzlich Rettich-Kimchi aus einem koreanischen Asialaden geholt hab) und ich muss sagen: WOW! Selten so ein leckeres und doch einfaches Gericht gekocht.
Gebratenes Kimchi in Verbindung mit der Sahnesosse ergibt eine wirklich feine Geschmackskombination, die ich so noch nie gegessen hab und mich echt positiv überrascht hat! ^^

Zutaten für 2 Personen:
1/2 Packung Spaghetti
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
5 - 10 Kirschtomaten
Etwas Kimchi (Je nach Schärfegrad, siehe Foto)
1 Glas Milch
1/4 Becher Sahne
Teriyaki-Soße oder Sojasoße (optional)
Salz & Pfeffer


Zubereitung:
Schritt1: Spaghetti bissfest kochen. In der Zeit Zwiebeln in Schiffchen schneiden und Knoblauch fein hacken
Schritt2: In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch kurz anbraten. Kimchi hinzufügen (ich habe Rettich-Karotten-Kimchi benutzt, natürlich könnt ihr auch den typischen Kimchi aus Kohl benutzen. Den gegebenenfalls etwas kleiner schneiden.)
Schritt3: Kirschtomaten halbieren und dazu geben. Falls vorhanden einen Schuss Teriyakisoße oder Sojasoße hinzugeben. Alles gut anbraten.
Schritt4: Mit Milch und Sahne ablöschen und kurz aufkochen lassen.
Schritt5: Nun die Nudeln hinzugeben, mit Salz & Pfeffer abschmecken. Dann gut mischen. So lange köcheln, lassen bis die Soße die gewünschte Konsistenz bekommt. Lieber kurz davor vom Herd nehmen, da die Nudeln in der Zeit wo die Pfanne noch heiß ist, noch weiter Soße aufnehmen können und es dann schnell zu trocken wird. FERTIG!



Die Nudeln schmecken angenehm scharf, leicht säuerlich und süßlich zugleich. Einfach total lecker! *__* Die Milch-Sahne-Sosse dimmt die Schärfe ein wenig weg und die süßlichen Kirschtomaten geben dem Ganzen noch eine frische, fruchtige Note. Gut finde ich auch, dass hier vor allem mit Milch und nicht mit Sahne gearbeitet wird, was das Ganze nicht ganz so schwer macht. Ein Gericht, dass schön den Bauch von innen wärmt ^^

Wer es absolut gar nicht scharf mag, sollte das Rezept vielleicht eher nicht probieren. (Aber ich glaube derjenige käme erst gar nicht auf die Idee Kimchi zu kaufen xD)


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